Schotterbänke Stauwurzel Kraftwerk Melk

Bei der so genannten Ybbser Scheibe in der Stauwurzel des Kraftwerkes Melk soll durch neue Schotterbänke eine Weiterführung des erfolgreichen LIFE+ Vernetzungsprojekts Donau-Ybbs stattfinden.

Im Gleituferbereich der Ybbser Scheibe werden zwischen Strom-km 2057,70 und 2054,90 Strukturierungen der Uferzone durch Kiesschüttungen durchgeführt. Es soll eine Abfolge von Kiesbänken und Kiesinseln geschaffen werden, wodurch sowohl strömungsberuhigte Zonen als auch bei Nieder- und Mittelwasser flach überströmte Kiesflächen entstehen.

Die Hauptzielsetzung dieser Maßnahme besteht in der Verbesserung der gewässerökologischen Verhältnisse, insbesondere in Bezug auf die Reproduktionsbedingungen für Fischarten, die kiesige überströmte Flachwasserzonen benötigen).

Baggerungen zwischen Melk und Ybbs begonnen 

Unterhalb des Kraftwerks Ybbs-Persenbeug arbeitet die VERBUND-Flotte derzeit an einem Fisch-Kindergarten. Denn die Fischlarven sind nur wenige Zentimeter groß und brauchen für ihr Aufwachsen ruhige, flache Zonen. Diese gab es an der hart verbauten Donau nur ungenügend. LIFE+ Netzwerk Donau schließt nun Lücken mit Baggerungen an der "Ybbser Scheibe", der Stauwurzel des Donaukraftwerks Melk.

Mehr dazu auf flow, dem VERBUND-Blog

Bagger der VERBUND-Flotte im Einsatz vor Ybbs

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