Schotterbänke für die Stauwurzel Melk

Bei der so genannten Ybbser Scheibe in der Stauwurzel des Kraftwerkes Melk soll durch neue Schotterbänke eine Weiterführung des erfolgreichen LIFE+ Vernetzungsprojekts Donau-Ybbs stattfinden.

Im Uferbereich der Ybbser Scheibe werden zwischen Strom-km 2057,70 und 2054,90 Strukturierungen der Uferzone durch Kiesschüttungen durchgeführt. Es soll eine Abfolge von Kiesbänken und Kiesinseln geschaffen werden, wodurch sowohl strömungsberuhigte Zonen als auch bei Nieder- und Mittelwasser flach überströmte Kiesflächen entstehen.

Die Hauptzielsetzung dieser Maßnahme ist die Verbesserung der Lebensbedingungen und Laichräume für Fischarten, die auf Kies- und Schotterbänke angewiesen sind, wie etwa Barbe, Nase, Zingel, und Streber. Kies wird aus dem Hauptbett der Donau im Bereich der Erlaufmündung entnommen und nach einem detaillierten Plan entlang des linken Donau-Ufers bei Hagsdorf wieder ausgebracht. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende 2018 abgeschlossen sein. Insgesamt werden 200.000 m³ Schotter umgelagert. 

Projektgebiet an der Donau

Landkarte vom Projekgebiet
Unterhalb des Kraftwerks Ybbs-Persenbeug (rote Markierung) wird das Donauufer mit Kiesbänken ausgestattet. Das Material dafür wird nahe der Erlaufmündung (grüner Bereich) entnommen.

Fischfreundliche Ufer für die Donau zwischen Ybbs und Melk

Baggerungen zwischen Melk und Ybbs begonnen 

Unterhalb des Kraftwerks Ybbs-Persenbeug arbeitet die VERBUND-Flotte derzeit an einem Fisch-Kindergarten. Denn die Fischlarven sind nur wenige Zentimeter groß und brauchen für ihr Aufwachsen ruhige, flache Zonen. Diese gab es an der hart verbauten Donau nur ungenügend. LIFE+ Netzwerk Donau schließt nun Lücken mit Baggerungen an der "Ybbser Scheibe", der Stauwurzel des Donaukraftwerks Melk.

Mehr dazu auf flow, dem VERBUND-Blog

LIFE+ Netzwerk Donau: Bagger der VERBUND Flotte im Einsatz vor Ybbs

Bagger der VERBUND-Flotte im Einsatz vor Ybbs